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| 27.05.2025 | Über 15.000 Euro für die Musikschulen im Landkreis | Mehr erfahren |
| 24.04.2025 | Feierliche Übernahme der Auszubildenden in der Sparkasse Aschaffenburg Miltenberg | Mehr erfahren |
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| 24.02.2025 | Planspiel Börse 2024: Die Gewinner und Gewinnerinnen stehen fest | Mehr erfahren |
| 06.12.2024 | 380.000,00 Euro Fusionsspende für die Region | Mehr erfahren |
| 26.07.2024 | Auszeichnungen für vier bürgerschaftliche Projekte | |
| 18.07.2024 | Sparkasse unterstützt Schulgutscheine der Martinsläden | Mehr erfahren |
| 10.05.2024 | Sparkasse eröffnet neues Beratungscenter in Elsenfeld | Mehr erfahren |
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| 12.03.2024 | Bilanzgespräch | Mehr erfahren |
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| 26.03.2023 | Sparkassen am bayerischen Untermain bündeln ihre Kräfte | Mehr erfahren |
v. l. n. r.: Simon Eifert (Vorstandsmitglied), Jürgen Schäfer (Vorstandsvorsitzender), Philipp Ehni (stellv. Vorstandsvorsitzender), Frank Oberle (Vorstandsmitglied)
Solides Einlagenwachstum, eine wiederbelebte Kreditnachfrage und neuerliche Zuwächse im Wertpapiergeschäft – das sind die Eckpfeiler der vorläufigen Jahresbilanz, die die Sparkasse Aschaffenburg Miltenberg für das Geschäftsjahr 2025 präsentierte. Das Institut, das vor zwei Jahren aus dem Zusammenschluss der Sparkassen Aschaffenburg-Alzenau und Miltenberg-Obernburg entstand, bleibt damit weiter auf der Erfolgsspur.
Kein Wunder also, wenn Jürgen Schäfer, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, von „sehr erfreulichen Ergebnissen“ spricht, als er die Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr vorstellt. Eine Selbstverständlichkeit sei das nicht gewesen, denn von den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen hätte es kaum Rückenwind gegeben. Die willkürliche amerikanische Zollpolitik und die nach wie vor schwache Konjunkturlage hätten insbesondere bei den mittelständischen Kunden der Sparkasse nicht zu einer echten Aufbruchsstimmung beigetragen. Und „leider“, so der Sparkassenchef, „ist auch der mit dem Politikwechsel und der Investitionsinitiative versprochene Aufschwung in Deutschland bislang in den Kinderschuhen stecken geblieben“.
Dass die fusionierte Sparkasse trotzdem nach einem guten ersten Jahr ein solches zweites folgen lässt, dafür macht Jürgen Schäfer vor allem folgende Ursachen aus: „Wir sind gut aufgestellt und setzen uns mit großem Engagement und hoher Qualität für unsere Kunden ein.“ Das bestätigen nach Schäfers Einschätzung nicht nur die gute Geschäftsentwicklung, sondern auch die Tests und Rankings unabhängiger Institute. „Auszeichnungen wie „Excellente Beratungsqualität“ oder „Beste Bank vor Ort“ sind für uns ein klares Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, fasst der Vorstandsvorsitzende zusammen. In der Bilanz drücke sich das vor allem in den Zuwächsen im Anlagegeschäft und bei den Wohnungsbaukrediten aus.
Aber auch das Jahresergebnis spiegele wider, wie gut das „Gesamtpaket Sparkasse“ bei den Kundinnen und Kunden ankommt. Bei einer etwas gestiegenen Bilanzsumme von knapp 7,9 Milliarden Euro liegt es mit 24,1 Millionen Euro leicht über dem Ergebnis des Vorjahres. Ein Baustein dieses Erfolgs ist für Schäfer die Strategie der Sparkasse, angesichts der volatilen Rahmenbedingungen „mit Augenmaß“ zu agieren, um sich schnell auf wechselnde Marktbedingungen einstellen zu können. Noch wichtiger ist für ihn aber die „große Einsatzbereitschaft und Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auf die sich die Kundinnen und Kunden der Sparkasse Aschaffenburg Miltenberg auch im vergangenen Jahr verlassen konnten“. Dieses Lob verbindet der Sparkassenvorstand mit einem Dankeschön an sein Sparkassenteam für die hervorragende Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Wertpapieranlagen bleiben gefragt
Einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Sparkasse steuerte auch in 2025 das Anlage- und Wertpapiergeschäft bei. Bei den klassischen Spareinlagen, die als Grundlage für das Kreditgeschäft eine wichtige Rolle in der Sparkassenbilanz spielen, sah sich das Institut einem intensiven Wettbewerb ausgesetzt. Trotzdem ist es gelungen, den Einlagenbestand um 1,6 % auf nunmehr 6,51 Milliarden Euro weiter auszubauen. Anleger, die darüber hinaus auf Fonds und Wertpapiere gesetzt hatten, konnten von der guten Stimmung an den Kapitalmärkten profitieren. “Auch in 2025 hat sich gezeigt: Der richtige Anlagenmix ist nach wie vor die beste Strategie für Geldanlage und Vorsorge. Hier stehen wir unseren Kundinnen und Kunden im Rahmen unserer ganzheitlichen Beratung mit unserer Kompetenz zur Seite“, blickt Jürgen Schäfer zurück. Die neuerlichen Zuwächse im Wertpapiergeschäft unterstreichen das Vertrauen der Kundschaft in die Beratung der Sparkasse. So erhöhte sich der Bestand an Wertpapieren erneut zweistellig um 11,7 % auf 3,81 Milliarden Euro, das Gesamtvolumen aller Kundenanlagen legte 5,1 % zu und lag zum Jahresschluss bei 11,3 Milliarden Euro.
Wohnungsmarkt springt an: Zuwächse im Kreditgeschäft
Auch wenn es nach einem verhaltenen Vorjahr wieder langsam in Fahrt gekommen ist: Solche Zuwächse kann das Kreditgeschäft der Sparkasse noch nicht vorweisen. Dennoch sieht der Vorstandsvorsitzende viel Licht am Ende des Tunnels: „Das Wohnungsbaukreditgeschäft hat uns in diesem Jahr endlich wieder Freude gemacht. Ganz gleich, ob es sich um Neubauten, Käufe oder Sanierungsmaßnahmen handelt – unsere Kundinnen und Kunden haben ein Stück weit ihr Vertrauen in den Immobilienmarkt und in die Zukunft wiedergefunden“. In den Büchern der Sparkasse ist denn auch ein Plus von 3,9 % beim Bestand an Wohnungsbaukrediten ausgewiesen.
Den Schwung dieses Geschäftsfeldes wünscht sich der Sparkassen-Chef auch für das gewerbliche Kreditgeschäft: „Aber solange die Politik nicht vom Reden ins Handeln kommt und klare Impulse setzt, wird die Investitionsbereitschaft der Unternehmen weiter im Dornröschenschlaf verharren“, bringt er seine Einschätzung auf den Punkt. Die Sparkasse Aschaffenburg Miltenberg jedenfalls stehe bereit, Investitionen von Firmen und Gewerbetreibenden in neue Technologien, Modernisierung und Transformation mit Knowhow und Kreditmitteln zu unterstützen. Dann rechnet Schäfer mit weiteren Zuwächsen im Gesamtkreditbestand, der in 2025 um 2,3 % auf 5,7 Milliarden Euro zulegen konnte.
Die Belebung am Wohnungsmarkt trägt auch im Immobiliengeschäft der Sparkasse Früchte. Die Makler des größten regionalen Finanzdienstleisters waren sehr gefragt und konnten im vergangenen Jahr für 238 Objekte im Gesamtwert von über 75 Millionen Euro die Schlüssel an neue Besitzer übergeben, ein Plus beim Umsatz von satten 24 Prozentpunkten. Deutlich verhaltener lief es dagegen beim Vertrieb von Bausparverträgen. Nach über 260 Millionen Euro im Vorjahr ging die vermittelte Bausparsumme auf rund 94 Millionen Euro zurück. „Nach der Rekordfahrt im vergangenen Jahr und der damit verbundenen Marktsättigung war klar, dass wir in 2025 einige Gänge zurückschalten werden. Trotzdem bleiben Bausparverträge ein wichtiges Instrument, um sich langfristig niedrige Zinsen bei der Finanzierung der eigenen vier Wände zu sichern“, kommentiert Schäfer die Entwicklung.
Alle Wege führen zur Sparkasse
Auch bei den „vier Wänden“ der Sparkasse gab es im vergangenen Jahr wieder Neuerungen. Denn in Mainaschaff und Wörth wurden neue Beratungscenter eröffnet, die mit mehr Fläche und modernem Ambiente beste Rahmenbedingungen für kompetente und diskrete Beratungen sowie persönlichen Service bieten. Daneben konnten vor Kurzem die Modernisierungsmaßnahmen im Beratungscenter Damm abgeschlossen werden. „Gut erreichbare und gute ausgestattete Filialen sind und bleiben der Dreh- und Angelpunkt für unser Geschäftsmodell als regional verwurzelte Sparkasse“, erläutert Jürgen Schäfer die Philosophie seines Hauses. Gleichwohl sei es unabdingbar, technisch auf der Höhe der Zeit zu sein und auf Veränderungen beim Kundenverhalten mit leistungsfähigen Angeboten zu reagieren. Über Onlinebanking, Sparkassen-App und Videoberatung weltweit Bankgeschäfte erledigen zu können, das erfreue sich nach wie vor steigender Nutzerzahlen. Diesen Trend untermauert Schäfer mit aktuellen Zahlen: So würden mittlerweile über 82 % der Girokonten bei der Sparkasse online geführt, bei der wiederholt ausgezeichneten Sparkassen-App kamen im vergangenen Jahr fast 9.000 neue Nutzer hinzu. Zudem habe man durch die Kooperation mit dem Bonussystem Payback und die Anbindung an den digitalen europäischen Zahlungsdienst Wero das Sparkassen-Girokonto mit neuen Mehrwerten aufgeladen.
Engagiert für die Region
Einen Mehrwert bieten für die Region, das sieht die Sparkasse neben der Versorgung von Menschen und Unternehmen mit Finanzdienstleistungen als eine ihrer wesentlichen Aufgaben. „Es ist für uns Pflicht und Kür zugleich, mit Spenden und Sponsoring das tolle Engagement vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger in Sport, Kultur, Umwelt, Bildung und Sozialem zu unterstützen. Denn schließlich haben wir alle etwas davon, wenn die Lebensqualität und der Zusammenhalt am bayerischen Untermain davon profitieren“, ist der Sparkassen-Vorstandsvorsitzende überzeugt. So sind die fast 935.000 Euro an Fördergeldern aus dem Sparkassentopf, mit denen insgesamt 821 Projekte unterstützt wurden, für ihn „sehr gut angelegtes Geld“. Nach der Fusionsspende im Jahr 2024 lag ein Förderschwerpunkt diesmal beim Thema „Nachhaltigkeit“. Unter dem Titel „Ideen für morgen“ schüttete das Geldinstitut vergangenen Dezember 75.000 Euro an gemeinnützige Projekte in den Bereichen Klimaschutz, Umwelt und Natur aus.
Als verlässlicher Steuerzahler, kompetenter Ausbildungsbetrieb und attraktiver Arbeitgeber generiert die Sparkasse zudem weiteren Mehrwert für die Region. Auch wenn es der mit 1.068 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nahezu unveränderte Personalstand nicht auf den ersten Blick verrät, stellt die demografische Entwicklung für die Sparkasse eine echte Herausforderung dar. „Die Nachbesetzung von durch natürliche Fluktuation frei gewordenen Stellen ist aktuell wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen“, beschreibt Jürgen Schäfer die Situation bildhaft. Insbesondere für starke Jahrgänge, die jetzt in den Ruhestand verabschiedet würden, gelte es gute Nachfolgelösungen zu finden. Vor diesem Hintergrund setze die Sparkasse verstärkt auf Ausbildung und Weiterqualifikation. Aktuell werden 63 Auszubildende und Studenten für eine erfolgreiche berufliche Zukunft in der Sparkasse fit gemacht.
Erfolgsgeschichte – seit 190 Jahren
Fit für die Zukunft – trotz mancher Herausforderungen – so beschreibt Jürgen Schäfer denn auch abschließend die Situation seiner Sparkasse Aschaffenburg Miltenberg. „Ein solides betriebswirtschaftliches Fundament, eine attraktive Angebotspalette für unsere Kundinnen und Kunden und ein engagiertes Team – das sind beste Rahmenbedingungen, um die erfolgreiche fast 190-jährige Sparkassen-Geschichte am bayerischen Untermain fortzusetzen“, davon ist der der Sparkassen-Chef überzeugt. Die kürzlich vollzogene Fusion habe die Voraussetzungen dafür nochmals verbessert – das zeigten die Ergebnisse der Geschäftsjahre 2024 und 2025. Schäfer blickt deshalb optimistisch nach vorne und ist überzeugt: „Wir werden mit unserer zeitgemäßen Interpretation des Sparkassengedankens aus dem Gründungsjahr 1836 auch in 2026 unsere Kundinnen und Kunden begeistern – dafür arbeiten wir Tag für Tag“.
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